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Folge 35: Hardware-Beschaffung

Wir sprechen über die Beschaffung neuer Computer-Hardware für private Zwecke.


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(Bild von Technology News).

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Hier findet Ihr die Startzeiten der verschiedenen Themenblöcke:

~ 00:00:13 Einleitung
~ 00:05:17 Feedback von Michael Metzger
~ 00:06:10 Distributionssuche
~ 00:11:47 Thema Hardware-Beschaffung
~ 00:58:05 Ausblick

Links:

Michael Metzger
ASUS-Gerät
Ubuntu LTS 12.04 (Precise Pangolin) Daily Build
MyUnity
Gregor Fröhlich auf ubuntublog.ch zu MyUnity
Canonical
LTS-Version
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Linux Mint
Toorox
ogg und mp3
iOS
Android
webOS
RIM
Symbian
Windows Phone OS
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DeimHart: Folge 35: Hardware-Beschaffung http://t.co/6mfWDHwF #linux

Dirks Logbuch am : NAS ...

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Weil ich gerade auf der Suche nach einem NAS-System bin, passt die aktuelle Servicezeit Computer sehr gut zum Thema (hier zum Nachhören). Ich mag zwar nicht, dass alles mit dem Modewort Cloud versehen wird, der Beitrag ist aber dennoch allgemeinverständli

DeimHart am : Folge 44: Unser Jahr 2012

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Wir lassen das verflossene Jahr 2012 Revue passieren. Es ist viel passiert und wir greifen ein paar unserer Highlights in Bezug auf DeimHart heraus. dh-20130107-ausgabe-044.mp3 (00:40:22 Stunden, 29.1 MB) dh-20

Kommentare

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Mathias am :

*Moin!
Grundsätzlich kann ich nicht zu Beta- oder gar Alpha-Versionen raten, wenn es um die produktive Nutzung geht. Im Ubuntu-Bereich kann man immerhin sagen, dass mit der Beta 2 kaum keine größeren Änderungen mehr kommen und die letzten Freeze-Termine zumindest nicht mehr weit sind. Dennoch muss noch mit einer großen Menge an Aktualisierungen gerechnet werden, die vor dem Final-Release noch nicht immer perfekt zueinander passen.

Und nebenbei: Es heißt GNU/Linux-Kernel....... ;-)

Gruß Matze

Dirk Deimeke am :

*Mit dem "Raten zu beta-Versionen" stimme ich Dir zu. Produktiv würde ich frühestens das erst "Punkt-Release" (12.04.1) einsetzen, aber das ist sicher Geschmackssache.

Beim Kernel muss ich Dir leider widersprechen. ;-)

Der Kernel ist Linux (ohne GNU Userland), erst mit Userland wird daraus ein GNU/Linux.

Mathias am :

*Fertig gehört, daher ein Nachtrag zu meiner Umgebung:
- Desktop: Shuttle XPC SG41J1-PLUS V2 mit Sapphire Radeon HD5450 ( http://ubuntuusers.de/user/mfm/)
- Notebook: HP Compaq 2510p
- eReader: Acer Lumiread
- Geräuschabspielgerät: Phillips GoGear Vibe und iPod Nano 5G
- NAS: Synology DS110j und DS207+
Handy besitze ich keines, das von der Firma gestellte darf ich nicht privat nutzen. Dito für das iPad.

NAS: Die Synos kann ich empfehlen, das Einrichtungstool gibt es auch unter Linux und die Dinger lassen sich auch mit rsync, ftp, webdav und nfs befeueren, also alles was das Linuxer-Herz begehrt. Mit zusätzlichen Paketen lässt sich auch ein E-Mail-Server betreiben (schickt die HDDs dann aber nicht mehr in den Schlaf) und auch ein Syslog-Server nachinstallieren. Ich rate von den j-Versionen ab (zB 211j). Die XXj haben nur 16bit-CPUs, das merkt man sehr deutlich (zB ist meine 207+ bei gleichem Speicher und niedrigerem Takt deutlich schneller als die 110j). Festplatten werden von Synology (und der Community) getestet: http://www.synology.com/support/hd.php

Tablet: Sind zum Arbeiten nicht zu gebrauchen, praktisch jedoch, um Video-Podcasts anzuschauen oder ab und zu als Spielzeug für die Kids. Um mal schnell zu schauen, wie der Schauspieler aus dem Film XY heißt, ohne sich vom Sofa erheben zu müssen, ist es auch ganz praktisch.

Und: Nach meinem Kenntnisstand kommt das GNU in GNU/Linux daher, dass der GNU-Compiler zum Bauen genutzt wird, das Userland hat glaube ich nix damit zu tun. Torvalds (und ich auch) findet das allerdings nicht so gut.

Gruß Mathias

Dirk Deimeke am :

*Vielen Dank für die Ergänzungen Mathias.

Bei den NAS-Systemen hänge ich gerade bei der "Synology DS411 slim", es ist gut zu wissen, dass die vernünftige Systeme bauen. Danke dafür.

Bezüglich des Namensstreits, selbst auf der GNU-Webseite, steht, dass man nur von Linux sprechen soll, wenn man den Kernel meint: Sollte immer GNU/Linux statt „Linux“ gesagt werden?

Mathias am :

*Urks - Ich wusste nicht, dass es dazu eine extra Webseite gibt...

Ich bin mir nicht sicher, ob ich in einer Heimnetz-Umgebung 4 HDD-Slots brauche (meine 207+ läuft auch noch mit nur einer HDD). Mit einer 212 liebäugle ich trotzdem, wegen des Mirroring.

Dirk Deimeke am :

*Die Webseite kannte ich vorher auch nicht, ich wollte Dir eigentlich den Link zur Wikipedia-Seite über den Namensstreit posten.

4 HDD-Slots "brauche" ich auch nicht ("brauche" ich wirklich ein NAS?). Aber die Daten sind mir wichtig genug, um die Platten zu spiegeln, bei RAID1 verliere ich 50% der Gesamtkapazität und bei RAID5 mit vier Platten nur 25%, das ist eine Effizienz-Frage. Mir ist wichtig, dass die Strom sparenden 2,5-Zoll-Platten benutzt werden können.

Mathias am :

*Hmm, bei RAID5 verlierst du alles, wenn der Controller die Grätsche macht. Bei einem Mirror kannst du dann die Platten am normalen USB-SATA-Adapter auslesen oder einen neuen Mirror am neuen Controller aufbauen.

Dirk Deimeke am :

*Stimmt, aus diesem Grund habe ich die Daten auch nicht nur ein Mal gesichert.

wiu am :

*hi,
was ich in letzter zeit vielen leuten empfohlen habe ist ein lenovo x121e mit vertex3 120gb und amd apu (64bit), 8gb ram.
zum einsatz von tablets: ich besitze 2:
1x flytouch 2 mit 10" zum pdf-lesen / spielen
1x flytouch 3 mit 7" für unterwegs (passt für unterwegs in die fototasche) bedienung=grausam, aber um über wlan kurz etwas im internet nachsehen zu können ausreichend
zum thema nas: ich bin wieder davon weg und benutz lieber esata + ggf. nfs-freigaben

Dirk Deimeke am :

*Vielen Dank für Deinen Beitrag!

Das Display bei dem Thinkpad wäre mir ein bisschen zu klein. Ist an dem Gerät eine normal grosse Tastatur?

Für NFS brauchst Du aber in jedem Fall ein korrespondierendes Gerät, oder?

wiu am :

*
QUOTE:
Für NFS brauchst Du aber in jedem Fall ein korrespondierendes Gerät, oder?


was meinst du mit korrespondierend?
zuerst hatte ich 2 rechner syncen auf ein nas über cifs oder nfs, jetzt habe ich das nas-gehäuse gegen ein esata-gehäuse getauscht und hängt an meinem pc (zotac zbox, 24/7).
wenn ich ein backup vom notebook machen will, starte ich die esata-platte (fester mountpoint in /home/user/daten/) und starte nfs. am notebook mounte ich die nfs-freigabe auf die platte bzw wird beim booten gemountet. danach mit rsync/toolderwahl daten verschieben.
mag sich umständlich anhören aber wenn erstmal alle freigaben in der fstab stehen gehts ganz gut und das zotac-backup geht mit esata sehr schnell :-)

Dirk Deimeke am :

*Na, wenn Du NFS-Freigaben nutzt, dann muss immer ein weiterer Rechner da sein, der die Freigaben anbietet. Wenn es kein NAS ist, muss immer ein zweiter Rechner laufen.

wiu am :

*und da bei mir sowieso ein rechner als internet/mediastation 24/7 läuft ist das kein problem :-)
falls ein nas: synology, je nach festplattenanzahl 1* 2* 4* ... usw. wobei ich mir bei 4* schon eher so etwas überlegen würde:
http://www.reichelt.de/Server/HP-658553-421/index.html?ACTION=3&GROUPID=3757&ARTICLE=115376&SHOW=1&START=0&OFFSET=500&

Dirk Deimeke am :

*Danke Dir!

Die Leistungsaufnahme ist bei den Microservern leider zu hoch.

Martin Steiger am :

*Frage zu E-Mail: Ich nehme an, Ihr nutzt auch IMAP. Nutzt Ihr auch IMAP-Ordner (oder Gmail-Label)? Falls ja, gibt es für Android E-Mail-Apps, die alle Ordner ständig aktuell halten?

Sasch am :

*K9-mail kann das so weit ich weiss!

Dirk Deimeke am :

*Ja, K9-Mail kann das und ja, ich nutze ausschliesslich IMAP.

Jeffrey am :

*Die Geräte von Synology kann ich - wie Mathias - empfehlen. Ebenfalls mit der Ausnahme der j-Modelle, wobei die Performance selbst da in den letzten Monaten gestiegen ist. Kommt halt auf den Einsatzzweck an.

Eine SSD gehört bei mir eigentlich in jeden Computer. Je nach Speicherkonzept benötigt man dann gar keine zusätzliche HDD mehr. Beispielsweise wenn man alles auf dem NAS speichert.

Karsten am :

*Hallo,

zum Thema Tablet.
Ich habe mir vor kurzem ein Blackberry Playbook (7" Geraet) gekauft.
Ich weiss, das Ding wird kaum mehr von RIM softwaremaessig supported und ich sehe fuer mich darin auch keinen wirklichen Mehrwert. Um allerdings auf der Couch oder sonstwo Zuhause eben mal schnell E-Mails zu checken, ein paar Websites anzusurfen oder das ein oder andere Video zu gucken, dafuer ist das Ding durchaus zu gebrauchen.
Geschaeftlich bin ich durch mein Smartphone, Netbook und PC ausreichend abgedeckt. Da lohnt das Teil eben kaum.
Ich koennte gut wieder darauf verzichten, war aber erstaunt, wie schnell ich es als kleines Wohnzimmer-Geraet "akzeptiert" habe.

Karsten am :

*Noch zum Thema NAS.
Ich habe mich fuer eine Selbstbauloesung entschieden.
AMD X2 Energiesparprozessor mit 8 GB RAM und 5 Platten + eine SSD als Cache.
Als Software hatte ich anfangs FreeNAS eingesetzt und bin dann spaeter komplett zu FreeBSD gewechselt. FreeBSD bringt neuere Funktionen einfach schneller als ein neues FreeNAS Release. Ausserdem ist das Update unter FreeNAS nicht immer wirklich unproblematisch.
Die Platten laufen im RaidZ2.

Dirk Deimeke am :

*Hast Du Daten zur Leistungsaufnahme und zum Geräuschpegel Deiner Lösung?

Dirk Deimeke am :

*Das wäre tatsächlich ein Anwendungsgebiet, dass ich mir auch vorstellen könnte. Allerdings hindert mich, dass ich zu Hause auch einen festen Rechner, ein Notebook, ein Netbook und ein Smartphone habe. Zusätzlich noch ein Tablet halte ich für übertrieben.

Karsten am :

*Genau das ist der Punkt. Die heutigen Tablets koennen, zumindest fuer meinen Anwendungsfall, keinen Computer, Notebook, Netbook, Ebook-Reader oder Smartphone ersetzen.
Es ist ein zusaetzliche "Spielzeug" und noch ein weiteres Ladekabel ;-)

Karsten am :

*Hallo Dirk,

wenn Du praezise Messwerte erwartest, muss ich Dich leider enttaeuschen.
Ich habe weder den tatsaechlichen Energieverbrauch, noch die Geraeuschentwicklung gemessen.
Aber meine persoenliche Empfindung kann ich schildern ;-)

Geraeuschpegel ist immer eine sehr subjektive Wahrnehemung. Da ich aber recht empfindlich bin, was Stoergeraeusche betrifft, habe ich versucht, sie wo es geht zu vermeiden, bzw. zu minimieren.
Ich habe folgedes verbaut, bzw. unternommen:
Chieftech Tower Gehaeuse, BeQuiet Netzteil, Zalmann CPU Kuehler, Grafikkarte passive Kuehlung. Zwei BeQuiet 120 mm Gehaeuseluefter (gedrosselt auf 5-7 Volt) einer vorn, der andere hinten im Gehaeuse montiert.
Die 3,5 Zoll Festplatte befinden sich jeweils in Alugehaeusen und sind im Tower in den 5,25 Zoll Schaechten untergebracht.
Man haette natuerlich noch vieles optimieren koennen. Das stand dann aber fuer mich (finanziell) in keinem vernueftigen Verhaeltnis mehr. Zumal ich auch gerne auf vorhandene Altteile zurueckgreifen wollte.
Nun mal zur subjektiven Wahrnehmung:
Wenn das System laeuft hoert man lediglich den Netzteilluefter ruhig laufen und bei viel Traffic und Ruhe im Raum etwas die Plattenzugriffe.
Der CPU Luefter ist nach dem Start gar nicht mehr zu hoeren. Auch unter Last bleibt der Luefter ruhig, trotz erhoehter Umdrehungszahl. Die Gehaeuseluefter sind von aussen nicht zu hoeren.

Ich hatte natuerlich auch den Energieverbrauch im Hinterkopf.
Habe dann aber schnell eingesehen, dass man sich entscheiden muss. Entweder ein sehr energiearmes System, mit entsprechend wenig Leistung oder man will eine bestimmte Performance und muss dafuer auch einen hoeheren Energieverbrauch akzeptieren.
Ich habe mich fuer die zweite Variante entschieden und versucht dabei noch ein gutes Verhaeltnis zwischen Leistung und Energieverbrauch zu erzielen.
Konkret, das Netzteil (300 Watt) hat eine 85 prozentige Energieeffizienz. Die CPU verbraucht max. 45 Watt unter Volllast. Der RAM (8GB) musste sein, da ZFS sehr speicherhungrig ist, ca. 6,5 Watt. Bei den Festplatten habe ich mich bewusst gegen die "neuen" Green-Variationen entschieden. Das staendige "schlafen" legen und wieder "aufwachen" ist fuer den permanenten Einsatz nicht empfehlenswert. Man kann ca. 10 Watt pro Platte annehmen. Dann noch ca. 10 Watt fuer das Mainboard und insgesamt 10 Watt fuer CPU- und Gehaeuseluefter. Die SSD fuer das Betriebssystem und den ChecksummCache ist in den anderen Maximalwerten bereits enthalten.
Ein Hinweis noch, warum kein Intel Atom Prozessor.
Fuer ZFS braucht man zwingend 64 Bit und ich wollte ECC Memory.

Ich hoffe die "kurze" Ausfuehrung war erhellend.

Dirk Deimeke am :

*Präzise Messwerte brauche ich natürlich nicht. Der Energieverbrauch lässt sich "über den Daumen" abschätzen und Geräusch ist immer subjektiv.

Das Einsetzen von Altteilen ist in jedem Fall sinnvoll. Wir haben keine mehr, da wir unsere alten Sachen in der Regel entweder defekt sind (deswegen gab es etwas neues) oder verschenkt wurden. Ich möchte kein Lager für Elektronik, was ich jahrelang nicht anfasse, zu Hause.

Die Geräuschentwicklung hört sich sehr positiv an!

Bezüglich Energiesparen vs. Performance gebe ich Dir auch Recht, allerdings wäre mir eine Leistungsaufnahme von rund 100-150 Watt zu viel.

Ich bin noch nicht am Ende mit meiner Suche, aber mein derzeitiger Favorit (Synology DS411 slim und vier WD Scorpio Blue) liegt bei 12 Watt im Ruhezustand (Platten idle, nicht schlafend) bis 23 Watt unter Vollast. Klar, die Flexibilität leidet.

Danke für Deine Ausführungen, hast Du einen ungefähren Preis für Deine Lösung im Hinterkopf?

Karsten am :

*Ich habe lediglich die Festplatten, SSD, den ECC-Speicher und die Luefter neu kaufen muessen.
Fuer die 2TB Platten hatte ich 80 Euro pro Stueck bezahlt. 110 Euro fuer die SSD und teure 180 Euro fuer den RAM. Die Luefter vernachlaessige ich mal ;-)

Die Synology Loesung ist interessant. Schoen klein und stromsparend. Aber nur 2,5 Zoll Platten und nur 256 MB RAM, das waere mir zu wenig Speicher. Sowohl an Platz, als auch an fluechtigem Speicher. Um es mit Ext4 zu betreiben, sollte es reichen.

Dirk Deimeke am :

*Ich bin kein "heavy" User, was die Speicherlösung angeht. Das soll die erste Backup-Stufe werden und muss daher auch nicht "unglaublich" performant sein.

Ich hätte lieber eine Lösung, in die man grössere (> 1 TB) Platten verbauen kann, daher suche ich noch etwas.

Karsten am :

*Ich betrachte die ZFS-Loesung auch eher als Hobby. Genaugenommen ist das wie mit einem Tourenwagen zum Einkaufen fahren. Voellig uebertrieben, macht aber Spass!

Wenn Du wirklich eine "erste Backup-Stufe" suchst, tut es da nicht auch ein externes Festplattengehaeuse mit zwei Platten im Raid1? WD hat sowas im Angebot.
Ansonsten, kann man auch einen Blick auf die verschiedenen QNAP-Modelle werfen.

Dirk Deimeke am :

*Ich habe externe Platten, von denen möchte ich gerade weg. Bei mir hängt auch eine Platte an der FritzBox, aber das ist so langsam, dass es auch nicht benutzt wird.

Wenn das Backup nicht einfach zu benutzen ist und idealerweise im Hintergrund läuft, wird das sowieso nicht regelmässig gemacht.

Karsten am :

*Eben da lobe ich mir ZFS. Automatische Snapshots im Hintergrund, die auf dem Backup NAS landen.
Wenn sich die Zeit ergibt, werde ich mir mal Btrfs ausfuehrlich ansehen. Waere schoen, wenn es inzwischen sicher benutzbar waere.

Dirk Deimeke am :

*Das kannst Du mit LVM-Snapshots auch machen, dafür brauchst Du kein ZFS. ZFS bietet natürlich noch andere Vorteile.

Owz am :

*Noch eine Ergänzung zu ogg braucht mehr Strom als mp3, das stimmt tatsächlich, allerdings nur wenn man das Dekodieren auf dem Prozessor macht. Bei Spezialisierten Chips macht das keinen unterschied. Auf Grund der Rechenleistung heutiger Prozessoren macht sich der Unterschied auch auf mobilen Geräten so gut wie nicht mehr bemerkbar.
Das Problem ist einfach das ogg für ne Vernüftige Dekodierung Fließkomma Berechnungen machen muss, wo bei mp3 mit Festkomma aus kommt. So zumindest mein Stand der aber zugegeben auch schon wieder rund 3 Jahre alt ist!

Grüßla
Owz

Rayman am :

*Das war mal wieder eine sehr informative Sendung.

Zum Thema Stromverbrauch muss ich absolut bepflichten, darauf wird viel zu selten Wert gelegt. Und ich würde noch weiter gehen. Man sollte sich wirklich genau überlegen was man braucht oder nicht. Nichts gegen Fortschritt, aber was heutzutage für Produktzyklen existieren, ist schon recht irre. Wenn man mal ehrlich ist braucht man vieles davon nicht und auch nicht jedes Jahr das neue Upgrademodell.

Ich habe auch kein Smartphone und kein Tablet. FÜr beides sehe ich keinen Anwendungsfall. Ich muss gestehen, dass ich mit beiden Geräteklassen auch noch keinen näheren Kontakt hatte. Aber was ich nicht weiß …
Mit einem E-Book-Reader habe ich schon des Öfteren geliebtäugelt. Bis jetzt habe ich mir noch keinen zugelegt. Der Anwendungsfall wäre bei mir hauptsächlich für die ganzen PDF-Bücher- und Artikel, welche ich auf der Festplatte liegen habe und nicht am Bildschirm lesen möchte. Aber ich habe Angst, dass ich auch nicht dazu komme wenn ich einen E-Book-Reader habe. Außerdem sollen ja diese Geräte auch nicht so ideal sein um PDF-Dateien zu lesen. Ein großes Manko wie ich finde.

Für die Sicherung habe ich mir jetzt eine Lösung mit rsnapshot erstellt womit ich täglich auf eine 500-GB-HDD in einem älteren USB-2.0-Gehäuse sichere. In näherer Zukunft werde ich evtl. auf eine Lösung mit eSATA umsteigen, vor allem um eine zweite Sicherung zu haben. An ein NAS traue ich mich noch nicht ran.

Jetzt zu meinen Rechnern. Ich habe ein 4 Jahre altes Notebook. Es ist ein HP Compaq nc8430 (Intel Core 2 Duo mit 2 × 1,83 GHz). Insgesamt bin ich noch ganz zufrieden damit. Er ist auch wieder deutlich schneller nach der Aufrüstung mit einer neuen HDD (500 GB WD Scorpio Black WD5000BPKT, 7200 rpm/min, so leise, dass man sie nicht wahrnimmt und sehr schnell) und nun 2 GB RAM. Installiert habe ich Linux Mint Debian Edition. Der Lüfter ist leider etwas laut und zum Thema Lautstärke muss ich Dirk recht geben, da bin ich mittlerweile auch empfindlicher. Manchmal denke ich aber auch, dass bei manchen Rechnerkonfigurationen die Energiesparmodi nicht so richtig greifen. Dafür ist das matte Display echt prima (IPS-Panel mit 1680 × 1050 (WSXGA+)). Sowas bekommt man heutzutage immer schwerer in dieser Auflösung. Insgesamt nutze ich den Laptop aber kaum.

Damit komme ich zu meinem Desktop-PC. Vor ca. einem Jahr habe ich meinen ca. 8 Jahre alten Pentium IV in Rente geschickt. Der war mit fast allem überfordert, laut und nicht gerade zurückhaltend beim Energieverbauch. Erstmal liege ich auch hier mit Dirk auf einer Linie: Daheim möchte ich einen richtigen Desktop PC mit Maus, Tastatur und großem Monitor. Der Vorteil ist auch, dass dieser dann auch nicht so starkt belastet wird wie ein Laptop, welcher ja doch öfter man transportiert wird. Mein Desktop-PC steht immer brav auf dem Schreibtisch und insgesamt ist so eine Konfiguration auch ergonomischer.

Mir war wichtig, dass der PC leise, sparsam und möglichst klein ist. Somit kam für mich eigentlich nur eine Konfiguration mit Mini-ITX-Motherboard in Frage (17 × 17 cm) (in meinem Fall ein ASRock H67M-ITX/HT B3 Sockel 1155). Auf diesen Modellen ist meistens alles an Schnittstellen und Peripherie drauf was man so braucht (in meinem Fall auch WLAN). Es gibt auch Modelle mit passiver Kühlung und fest verbauter CPU (AMD Brazos). Ich habe mich nach längerem Überlegen auf die Intel Sandy-Bridge-Plattform festgelegt. Danach habe ich gezielt nach CPUs mit möglichst niedriger TDP gesucht. Gefunden habe ich den Intel Core i3 2100T mit 2 × 2,5 GHz (35 W TDP). Mittlerweile gibt es auch eine Version mit 2,6 GHz. Es sind 2 × 2 GB DDR3 PC 1333 RAM verbaut. Als HDD läuft eine WD Caviar Black 7502AAEX (könnte beim Zugriff etwas leiser sein, hat aber 5 Jahre Garantie). Das Netzteil ist ein Cougar A300 80+ Bronze. Außerdem habe ich noch einen DVD-Brenner verbaut, weil ich doch noch recht häufig ein optisches Laufwerk brauche. Zum Einen zum rippen meiner Musik-CDs. Zum anderen schaue ich recht häufig DVD-Filme über meinen Projektor (über HDMI-Monitorausgang, Benq W1060). Manchmal brenne ich auch noch die ein oder andere CD/DVD. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit der Plattform. Mehr Computer brauche ich wirklich nicht. Der Rechner ist recht leise und in allen Lebenslagen für mich schnell genug. Dazu habe ich noch ein schickes Alu-Gehäuse von Lian Li was sich sehr gut neben dem Monitor macht. Auf jeden Fall wird dieser PC wieder einige Jahre seinen Dienst verrichten (ich bin mal gespannt ob ich es wieder 8 Jahre schaffe).

Momentan läuft bei mir noch Linux Mint Katya (basiert auf Ubuntu 11.04.). Bei den neueren Linux-Kerneln soll die Sandy-Bridge-Plattform besser unterstützt sein, was vor allem dem Powermanagement zu Gute kommt. Ich habe noch Kernel 2.6.38-13 und werde im Laufe des Jahres noch auf Linux Mint Maya (basiert ja auf Ubuntu 12.04 LTS) umsteigen. Ein Problem an meinem Rechner ist momentan auch die USB-3.0-Unterstützung. ASRock hat auf dem MoBo einen speziellen Chip verbaut, der von meinem Kernel nicht unterstützt wird. Ich hoffe, dass ist bei den neueren Kerneln besser. Da sollte man sich vorher informieren.

Meinen 8 Jahre alten 19" Samsung-Röhrenmonitor habe ich dieses Jahr auch in Rente geschickt und mir einen HP ZR2440w zugelegt (24"). Der hat ein super IPS-Panel und eine native Auflösung von 1920 × 1200 (16:10). Vom P/L ist der Monitor unschlagbar. Wichtig war mir besonders das Seitenverhältnis 16:10. Damit habe ich noch zusätzlich wertvollen vertikalen Platz (120 Pixel zusätzlich) und habe trotzdem Full-HD-Auflösung. Gute Monitore mit diesem Seitenverhältnis zu einem vernünfitgen Preis sind eher die Ausnahme. Das ist sonst eher eine Sache im professionellen Bereich.

Als Scanner habe ich einen Epson Perfection V33 (Scanner sind auch ein Krampf unter Linux wie ich finde) , dieser läuft mit einem proprietären Treiber. Als Drucker habe ich einen Kyocera Ecosys FS-1370DN mit Duplexeinheit, dieser läuft out of the box mit Linux. Aber das machen alle Drucker von Kyocera (sehr lobeneswert). Er ist über Ethernet angeschlossen und kann dadurch auch etwas weiter weg vom Rechner aufgestellt werden.

Meine Tastatur ist eine sehr schicke Logitech Illuminated Keyboard (mit Einstellbarer Tastenbeleuchtung, sehr praktisch im Dunkeln). Die Maus ist eigentlich eine Zockermaus: Logitech MX518 mit verstellbarer Sensorempfindlichkeit und hervorragender Ergonomie. Beide Eingabegeräte sind kabelgebunden (ich bin Kabelverfechter).

Ich hoffe dieser kleine Aufsatz ist jetzt nicht zu erschlagend (ich bin selbst erschrocken). Macht weiter so mit Eurem tollen Podcast.

Dirk Deimeke am :

*Wow, damit hast Du mit weitem Abstand den längsten Kommentar verfasst. Vielen Dank für Deine ausführliche Stellungnahme!

Ich pflichte Dir bei allem bei und kann berichten, dass die USB 3.0 Unterstützung bei Kernel 3.3 (den fahre ich) gut ist.

Rayman am :

*Fast habe ich es vergessen. Als Geräuschabspielgerät habe ich einen Cowon iAudio 9. Damit bin ich sehr zufrieden, nachdem ich mit Creative den Griff ins Klo gemacht habe (nach nichtmal einem Jahr normaler Nutzung kaputt, schlechter Kundenservice und keinerlei Kulanz).

Der Cowon kann Ogg abspielen und hat sehr schöne Equalizer-Modi. In der Regel höre ich aber nur Podcasts und damit reicht mir auch der recht magere Speicherplatz von 8 GB. Dazu noch die bequemen und leichten (und schicken) AKG 450 und alles ist super.

Dirk Deimeke am :

*Ich möchte auch nichts anderes mehr als Cowon haben. Damit fahre ich seit vielen Jahren sehr gut. Nur scheinen "In-Ear-Ohrhörer" und ich nicht zu ganz kompatibel miteinander zu sein. Die halten nicht lange genug. Da ich ebenfalls überwiegend Podcasts und auch Hörbücher höre, habe ich einen "echten" geschlossenen Kopfhörer und nutze im Sommer das Headset meines Handies mit dem Cowon.

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